„BOSVision“ – was ist das?

Unter „BOSVision“ verstehen wir ein modernes neues Unterrichtskonzept, das ab dem Schuljahr 2024/25 in den 12. Klassen der Hans-Leipelt-Schule, Berufsoberschule Donauwörth, an den Start gegangen ist und auch in der 13. Jahrgangsstufe fortgesetzt wird.

Hinter diesen Schlagworten steht eine Methodik des Lehrens und Lernens, die sich deutlich vom langjährig gewohnten Schulbetrieb unterscheidet und den Schülerinnen und Schülern zum einen mehr Freiheiten und Selbstorganisation ermöglicht, zum anderen damit aber auch mehr Verantwortung gibt für den eigenen Erfolg.

Statt von morgens bis abends im 45-Minuten-Rhythmus stark lehrergelenkt im Gleichschritt zu lernen, zu üben u.s.w., sollen im Konzept BOSVision vor allem vier Bausteine zum Erfolg führen:

  1. Instruktionsphasen von kürzerer Dauer (ca. 15 bis 20 Minuten) mit Input von der Lehrkraft
  2. Phasen des selbstorganisierten Lernens: Schüler erarbeiten sich Inhalte selbstständig mit Hilfe von Unterrichtsmaterial, das speziell hierfür entwickelt wird (z. B. differenzierte Informationen, differenzierte Aufgabenstellungen, zusätzliches Hilfsmaterial Erklärvideos etc.).
  3. Coaching: Die Lehrkräfte stehen in bestimmten Zeitfenstern für Rückfragen, Hilfestellungen und Impulse je nach individuellem Bedürfnis
  4. Lernstandsgespräche: Regelmäßig erhält jeder Schüler in jedem Fach eine strukturierte Rückmeldung zu seinem aktuellen Lernstand. Außerdem hat jeder Schüler einen persönlichen Lernbegleiter, der beim Optimieren des Lern- und Arbeitsverhaltens fächerübergreifend unterstützt.

Auch räumlich unterscheidet sich die BOSVision vom Gewohnten. Wir stellen neu gestaltete Räume für die Einzelarbeit (in Stille), für das Zusammenarbeiten, auch mit Stehtischen und einen Aufenthaltsraum zur Verfügung. Außerdem gibt es eigene Räume für Instruktion und Coaching. Für agile Arbeitsweise hat uns unserer Partner, die Firma Sigel aus Mertingen, mit Meetup-Boards ausgestattet, die das Lernen im New Work Stil ermöglichen.